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Erdwärme - Die Chance für unsere einheimische Energieproduktion

Geothermie ist eine Energie der Zukunft. Als Präsidentin der Vereinigung für Geothermie SVG setze ich mich für diese saubere und einheimische Energiequelle ein. 

Schauen Sie sich mein Referat bei der Academia Engelberg vom März 2010 an: Video!

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Kathy Riklin trifft den Nobelpreisträger Rajendra Kumar Pachauri (Inder), seit 2002 Vorsitzender des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).

Bern, 17.10.2007

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24. August 2007, 13:43
Leuenbergers CO2-Ziele «Minimallösung»

Das Beratende Organ für Fragen zur Klimaänderung will bei der Reduktion der Treibhausgasemissionen weiter gehen als Bundesrat Moritz Leuenberger.Dessen letzte Woche vorgestelltes Reduktionsziel sei eine «Minimallösung». Grundsätzlich stehe das Beratende Organ für Fragen zur Klimaänderung (OcCC) im Einklang mit Leuenbergers Vorschlag einer umfassenden Lenkungsabgabe auf Treibhausgasen, sagte Kathy Riklin, OcCC-Präsidentin und Zürcher CVP-Nationalrätin, heute. Neben der Lenkungsabgabe müssten aber zusätzlich auch strengere Normen eingeführt und Innovationen gefördert werden.

Am Willen fehlt es
Technologien, die weniger CO2 ausstossen, gebe es bereits, sagte OcCC-Mitglied Thomas Bürki. Doch fehle häufig der Wille, diese sauberen Technologien einzusetzen. Die Politik müsste laut Bürki strengere Vorschriften erlassen - etwa zum Treibstoffverbrauch im Verkehr. So würde auf umweltfreundlichere Technologien umgestellt. Das Potenzial für Reduktionen sei vor allem im Verkehr und in den Privathaushalten hoch, die zusammen in der Schweiz für über 70 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich seien. Für Gebäude wäre eine möglichst flächendeckende Anwendung des Minergie-Standards wünschenswert, sagte Bürki.

Rahmengesetz schaffen
Das Organ empfiehlt dem Bund zudem für die Klimapolitik nach dem 2012 auslaufenden Kyoto-Protokoll ein Rahmengesetz, in dem die Anstrengungen zur Klimafrage zusammengefasst werden. Das formulierte Ziel, bis 2020 den CO2-Ausstoss gegenüber 1990 um 20 Prozent zu verringern, dürfe nicht unterschritten werden.

Wenn die Schweiz konkrete nationale Massnahmen beschliesse, könne sie auch die internationalen Verhandlungen zur Treibhausgas- Reduktion mitgestalten, argumentiert das OcCC. Schliesslich müsse sich die Schweiz auch an den EU-Zielen zur CO2-Reduktion orientieren und diese mitvertreten.

Auch wirtschaftliche Vorteile
Das OcCC fordert weiter, dass der wirtschaftliche Nutzen einer effizienten Energienutzung ins Zentrum der Diskussionen gerückt werde. Viele Unternehmen hätten nämlich bereits Kosteneinsparungen erzielen können, indem sie in energieeffiziente Technologien investierten.

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Kathy Riklin wird von Greenpeace und engagierten Jungen friedlich empfangen!

Bericht "Klimaänderung und die Schweiz 2050"

Editorial
Vor rund 45 Jahren, als ich ein kleines Mädchen war, konnte wir Kinder auf der Ackermannstrasse am Zürichberg, gerade unterhalb der MZA (heute MeteoSchweiz) jeden Winter wilde Schlittenfahrten machen. Inzwischen hat sich einiges verändert. Schlittenfahrten in Zürich, im Mittelland und in den Voralpen sind kaum mehr möglich. Aber auch die vorangeschrittene Motorisierung würde das Schlitteln auf einer Quartierstrasse nicht mehr erlauben.
Und wie wird die nächste Zukunft aussehen? Was werden unsere Kinder in 45 Jahren tun können? Welche Schweiz erwartet sie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Bericht CH2050. Als wissenschaftliche Grundlagen dienen die Berichte 2001 und 2007 von IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Die heute vorliegenden Forschungsberichte mit ihren wissenschaftlichen Daten und Fakten beweisen, was seit Jahren evident war: Der grösste Teil des beobachteten Anstiegs in der globalen Durchschnittstemperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist mit mehr als 90 Prozent Wahrscheinlichkeit dem Anstieg der Konzentrationen der vom Menschen freigesetzten Treibhausgase zuzuschreiben. Heute können die vorliegenden Beweise nicht mehr ignoriert werden: Die globale Erwärmung ist vom Menschen gemacht. Climate Change ist für alle Erdbewohner zu einem Problem des 21. Jahrhunderts geworden. Der IPCC Bericht berechnet verschiedene Szenarien bis zum Jahr 2100 und darüber hinaus - dann werden die jetzt ergriffenen Massnahmen deutliche Klimawirkung zeigen.
Wir wollen uns mit unserem Bericht CH2050 einstweilen mit der Halbzeit beschäftigen. Was bedeuten die Klimaänderungen auf lokaler Ebene für die Schweiz in naher Zukunft? Welche Auswirkungen werden in den verschiedenen Naturräumen und in den wirtschaftlich-gesellschaftlichen Sektoren des täglichen Lebens spürbar? Wie können die Gesellschaft und die Wirtschaft mit den sich anbahnenden Veränderungen umgehen? Welcher Handlungsbedarf besteht für die Politik? In welche Richtung müssen Massnahmen gehen, um erfolgreich für diese Herausforderungen gewappnet zu sein?
Diesen Fragen wollen wir uns stellen. Denn das beratende Organ für Klimafragen OcCC hat die Aufgabe, die Sicht der Wissenschaft auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu übertragen und damit Strategien und Lösungsansätze für die Schweiz zu erarbeiten. CH2050 soll deshalb als Grundlage für die zukünftige wünschenswerte und nötige Ausrichtung dienen, um die von der Schweiz zu ergreifenden Massnahmen und die Gestaltung des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns zu planen.
Dr. Kathy Riklin, Präsidentin OcCC, Nationalrätin

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SUV, die mobile Aufrüstung

Kolumne vom Tagblatt der Stadt Zürich vom 13. Juli 2004
Ab und zu tut es gut sich aus der gewohnten Umgebung heraus zu begeben. Und sei es nur in die nahe Peripherie. Kürzlich bin ich durch die wunderschönen Villenviertel Rüschlikons spaziert. „Engineers Shape our Future“ hatten zu einem Seminar ins Swiss Re Centre eingeladen. Fussgänger wie ich sind in diesen Höhenlagen über dem Zürichsee eher spärlich anzutreffen. Dafür habe ich umso mehr Riesenfahrzeuge - wahre Monster - gesehen. Diese mehr als zwei Tonnen schweren Offroadfahrzeuge sind im Kanton Zürich und in der übrigen Schweiz anscheinend zu einem echten Modefahrzeug geworden. SUV, sport utility vehicles heissen sie im Fachjargon und ihre Pneus, nach der Breitstreifentechnologie erstellt, können einem das Fürchten lehren. Auch wenn keine Wüste in der Nähe ist und die Winterschneeräumung bei uns noch bestens funktioniert, ist bereits jeder fünfte neue Personenwagen in der Schweiz mit 4x4 Allradantrieb ausgestattet. Was soll diese mobile Aufrüstung? My car is my castle?

Eigentlich könnte mir dies gleich sein, einen Parkplatz finden diese Vehikel sowieso kaum in der Zürcher Innenstadt. Doch die Geländefahrzeuge, von denen es bereits rund 600'000 in unserem Land gibt, brauchen wegen ihrem hohen Gewicht viel mehr Benzin als normale Autos. Und damit hat die Schweiz keine Chance das CO2-Gesetz zu erfüllen, welches uns verpflichtet, die CO2-Emissionen bis 2010 um 10% unter den Stand von 1990 zu senken. Bei den Treibstoffen haben die Emissionen sogar zugenommen. Nun wollen die Automobilindustrie und die Erdölbranche einen Klimarappen von 1,9 Rp auf Benzin einführen, um weiterhin sorglos aufzurüsten. Vorbei sind die Zeiten, wo man von einem Verbrauch von 3 Liter auf 100km träumte und möglichst sparsam mit dem schwarzen Gold umging. Darum bereiten mir diese SUV keine Freude, abgesehen von den Gefahren, die sie durch ihre grosse Masse und gefährlich hohen Kühlerhauben darstellen.
Kathy Riklin, Nationalrätin, Zürich

Kathy Riklin fährt lieber Tandem,
für unsere Umwelt
und
gute Lösungen
(hier mit Brigitta Gadient)



Hitzesommer 2003
Wasserarmut in der Schweiz -  im Internationalen Jahr des Wassers

Editorial OcCC
Die UNO deklarierte das Jahr 2003 zum Jahr des Wassers. Am 21. März wurde das internationale Jahr des Wassers auch in der Schweiz auf dem Bundeshausplatz feierlich lanciert. Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass in den folgenden Monaten in unseren gemässigten Breiten Wassermangel zu einem Thema würde. Anfänglich erfreuten sich alle – sonst kaum durch anhaltend schönes Sommerwetter verwöhnten Schweizerinnen und Schweizer - an den strahlenden Sonnentagen. Der Juni wurde zum heissesten Monat, den die Schweiz je erlebt hatte. Die Temperaturen lagen 7 Grad über dem langjährigen Mittel seit 1864. Der ununterbrochene Sonnenschein und die anhaltende Hitze führten nördlich der Alpen zu einer lockeren Mittelmeer-Ambiance. Bereits im Juni wurden im Zürichsee eine mittlere Wassertemperatur von 23.5 °C gemessen, 5.5 °C über der Norm. Mitte August erreichte das Seewasser Temperaturen von 27.5° C!

Wasser wurde vor allem für die Landwirtschaft zu einer Mangelware. Grosse Ernteausfälle beunruhigten die Bauern. Nach wochenlanger Trockenheit kam es im Wallis und im Tessin im August zu zahlreichen Waldbränden. Am schlimmsten war ein Feuer bei Leuk, das 450 Hektaren Land zerstörte und tagelang wütete. Sintflutartige Regenfälle auf der Alpensüdseite und später im Mittelland schlossen den heissesten August seit Beginn der Messreihe ab.

Wieder einmal hat das Wetter „ver-rückt“ gespielt. Die Probleme des Klimawandels wurden zunehmend auch öffentlich diskutiert. Das neu erwachte Interesse an Klimafragen wurde auch zum Wahlkampfthema für die am 19. Oktober stattfindenden nationalen Wahlen. Die Grüne Partei legte in den Nationalratswahlen deutlich zu. Gleichzeitig erfolgte eine verstärkte Polarisierung des gewählten Parlamentes, kein sehr gutes Omen für eine zielorientierte Klima- und Umweltpolitik der Schweiz. Umso wichtiger wird es sein, die Politikverantwortlichen sachlich und wissenschaftlich korrekt zu informieren. Der Hitzesommer 2003 und seine Folgen für Mensch, Biosphäre und Wasserhaushalt gehen in unserer kurzlebigen Informationsgesellschaft sehr rasch wieder vergessen.
Nationalrätin Dr. Kathy Riklin
Präsidentin des OcCC

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Peinlich ist auch die Bauernfängerei der SVP mit (Link zum Tages-Anzeiger)
Unkrautvertilgungsmittel auf Stimmenfang"